Geschichte der Louis-Leitz-Schule

In ihrer wechselvollen Geschichte hat die Louis-Leitz-Schule seit ihrer Gründung im Mai 1923 verschiedene Veränderungen erfahren. Zahlreiche Bildungsgänge und Ausbildungsberufe wurden ihrer Zeit entsprechend eingerichtet, angepasst und wieder aufgelöst. Vielfältige Aktivitäten ihrer Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler sowie der verbundenen Ausbildungsbetriebe haben das Leben an der Schule über die Jahre geprägt, zahlreiche Schulpartnerschaften die Schule über viele Jahre begleitet. Sie begründen die Tradition und das heutige einzigartige Erscheinungsbild der Louis-Leitz-Schule.

1923 Gründung der Handelsschule Feuerbach, nachdem bereits seit 1909 an der Gewerbeschule Feuerbach eine Handelsabteilung für Kaufleute eingerichtet war.
1928 Einrichtung eines Jahreskurses für Büroangestellte.
1933 Mit der Eingemeindung Feuerbachs in die Stadt Stuttgart wird die Handelsschule eine Stuttgarter Schule.
1938 Die Handelsschule wird zur Kaufmännischen Berufsschule umbenannt.
1940 Einführung des zweijährigen Anlernberufs „Bürogehilfin“. Die Kaufmännische Schule Feuerbach wird in den folgenden Jahrzehnten die mit Abstand größte Ausbildungsschule für Bürogehilfinnen in Baden-Württemberg. Die Kriegsjahre sind von zahlreichen Einschränkungen gekennzeichnet. Im vorletzten Kriegsjahr wird der Unterricht fast vollständig eingestellt.
1945 Wiederaufnahme eines geregelten Unterrichtsbetriebs.
1948 Für den Berufsschulunterricht der Bürogehilfinnen wird eine neue Organisationsform geschaffen, bei der im ersten Halbjahr der Unterricht in Vollzeit, in den restlichen 1 ½ Jahren in Teilzeit erteilt wird. Dieses sogenannte „Feuerbacher Modell“ wird von zahlreichen Berufsschulen in Baden-Württemberg übernommen und findet an der Schule bis 1991 Anwendung.
1964 Einweihung des neu errichteten Schulgebäudes in der Wiener Straße. Damit erhält die Kaufmännische Schule Feuerbach erstmals seit ihrer Gründung ein eigenes Schulgebäude. Trotzdem wird sie in den Folgejahren auf Außenstellen angewiesen sein.
1967 Einrichtung der zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft – Wirtschaftsschule.
1970 Einführung des Blockunterrichts für die Berufsschulklassen für Industriekaufleute.
1976 Einrichtung des Wirtschaftsgymnasiums.
1980 Gründung des Vereins der Freunde der Kaufmännischen Schule Stuttgart-Feuerbach.
1991 Ablösung des Anlernberufes der Bürogehilfin durch die Ausbildungsberufe Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation und Fachangestellte für Bürokommunikation.
1996 Die Kaufmännische Schule wird in Louis-Leitz-Schule umbenannt.
2007 Auf Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz tritt die Louis-Leitz-Schule ein in den Prozess zur Entwicklung eines Qualitätsmanagements.
2014 Die Berufe Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation und Fachangestellte für Bürokommunikation werden nach einer Neuordnung der Berufe durch den Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement abgelöst.
2015 Die Louis-Leitz-Schule wird im Rahmen ihrer Qualitätsentwicklung durch das Landesinstitut für Schulentwicklung einer Fremdevaluation unterzogen.