Bildungsziel der Berufsfachschule (Wirtschaftsschule) Die Wirtschaftsschule eröffnet begabten Hauptschülern den Weg zur Fachschulreife. Damit stehen Wirtschaftsschüler den Absolventen der Klasse 10 eines Gymnasiums bzw. einer Realschule gleich (sog. "Mittlere Reife"). Gleichzeitig bereitet die Wirtschaftsschule auf eine kaufmännische Berufstätigkeit vor.

Unterrichtsfächer

• Deutsch
• Englisch
• Mathematik
• Berufsfachliche Kompetenz (Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit Rechnungswesen uns DV)
• Religionslehre
• Geschichte mit Gemeinschaftskunde
• Sport
• eine Naturwissenschaft (Biologie, Chemie oder Physik - wechselndes Angebot)
• Projektkompetenz (in Verbindung mit einem einwöchigen Pflichtpraktikum in einem Betrieb)
• Berufsfachliche Kompetenz (Textverarbeitung)
• Übungsfirma (Deutscher Übungsfirmen Ring)

Externer Link zu den Lehrplänen an der Berufsfachschule siehe:
http://www.ls-bw.de/bildungsplaene/beruflschulen/bfs/2bfs_fsr

Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach erfolgreichem Abschluss der Wirtschaftsschule stehen dem Wirtschaftsschüler grundsätzlich vier typische Wege offen:

  • Ausbildung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf  (Häufig mit der Möglichkeit einer Ausbildungsverkürzung)
  • Kaufmännischer Angestellter ohne Ausbildungsverhältnis (Berufsschulpflicht besteht nicht mehr!)
  • Beamtenlaufbahn bei Bund, Land, Gemeinde, Post oder Bahn
  • Besuch des dreijährigen Wirtschaftsgymnasiums (fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife) oder des kaufmännischen Berufskollegs.

Rechtsstellung
Die Wirtschaftsschule ist eine öffentliche Berufsfachschule. Es besteht Schulgeld- und Lehrmittelfreiheit; Fahrtkostenbeitrag wird wie in allen öffentlichen Schulen gewährt. Auskünfte über Leistungen nach dem BAFöG erteilen die zuständigen Stellen bei den Landratsämtern bzw. der Stadt Stuttgart.